PeakSpot 2026
Zwischen KI-Hype, echten Erfahrungen und der Suche nach Orientierung

Wie gelingt es Unternehmen, bei der rasanten Entwicklung rund um KI den Überblick zu behalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen? Genau darüber haben wir am 1. und 2. Oktober beim PeakSpot – konzepthaus HubSpot Summit 2026 in Sonthofen gesprochen. Zwei Tage voller Praxisbeispiele aus HubSpot-Projekten, neuer Perspektiven, ehrlicher Erfahrungen und persönlicher Begegnungen.
KI als Expedition ins Ungewisse
Die Möglichkeiten durch künstliche Intelligenz wachsen rasant. Gleichzeitig stellt sich in vielen Unternehmen die Frage: Wo anfangen? Was bringt wirklich etwas? Und wie hält man mit den Entwicklungen Schritt, ohne jedem neuen Trend hinterherzulaufen?
Wie passend unser Vergleich mit einer Expedition ins Ungewisse ist, zeigte Matthias „Hauni“ Haunholder. Der Freerider und Abenteurer nahm uns mit beeindruckenden Bildern und Geschichten an einige der abgelegensten Orte der Welt. Seine Erfahrungen machten deutlich, worauf es ankommt, wenn es keine fertige Route gibt: Vorbereitung, Mut, das richtige Team und die Fähigkeit, auf Unvorhergesehenes zu reagieren.
Eine Erkenntnis, die sich auch auf den Umgang mit KI übertragen lässt: Nicht jedes Unternehmen startet mit denselben Voraussetzungen oder muss im gleichen Tempo vorankommen. Entscheidend ist, den eigenen Weg zu finden und sich zu trauen, ihn zu gehen.
Mehr KI bedeutet nicht automatisch mehr Mehrwert
Wie groß die Lücke zwischen KI-Nutzung und tatsächlichem Nutzen ist, verdeutlichte Jens Leucke von HubSpot in seinem Vortrag: 90 Prozent der Unternehmen nutzen bereits KI, doch nur 6 Prozent erleben dadurch eine echte Transformation.
Spannend dabei: Die beliebtesten KI-Anwendungsfälle sind längst nicht immer diejenigen, die den größten Mehrwert schaffen. Während beispielsweise die Erstellung von Content oder E-Mails weit verbreitet ist, zeigen weniger populäre Anwendungen wie die Priorisierung der Vertriebspipeline oder die Analyse von Kundenfeedback häufig eine deutlich größere Wirkung.
Entscheidend ist also nicht, möglichst viele KI-Tools einzusetzen, sondern die richtigen Anwendungsfälle zu identifizieren. Dafür braucht es den passenden Kontext: verlässliche Daten, klare Prozesse und ein Verständnis für die eigenen Kunden und Unternehmensziele. Warum mehr KI nicht automatisch mehr Wirkung bedeutet, haben wir auch in unserem Blogbeitrag zur HubSpot UNBOUND 2026 aufgegriffen.
Auch im Fireside Chat „KI – vom Hype zur Realität“ ging es darum, wo KI bereits echten Nutzen stiftet, welche Herausforderungen Unternehmen beschäftigen und welche Rolle HubSpot als zentrale CRM-, Daten- und Prozessplattform dabei spielen kann. Welche neuen Möglichkeiten HubSpot dafür schafft, zeigen wir in unserem Beitrag zu den HubSpot Fall Spotlights 2026.
HubSpot in der Praxis: Drei Unternehmen, drei Wege – und jede Menge Inspiration
Wie unterschiedlich sich HubSpot in der Praxis einsetzen und weiterentwickeln lässt, zeigten die Case Studies von GEFRO, höfats und simple system. Die drei Unternehmen gewährten offene Einblicke in ihre HubSpot-Projekte, individuelle Anforderungen, Lösungswege und Erfahrungen aus der Umsetzung.
Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven machten die Vorträge so wertvoll. Denn auch wenn sich Lösungen nicht einfach auf jedes Unternehmen übertragen lassen, liefern sie neue Ideen, zeigen bisher ungenutzte Möglichkeiten auf und regen dazu an, die eigenen Prozesse und das bestehende HubSpot-Setup aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Zusammen mit den Breakout Sessions und dem Praxis-Workshop zu KI-Anwendungsfällen in HubSpot entstanden so viele konkrete Anregungen für den eigenen Unternehmensalltag. Das spiegelte sich auch im Teilnehmerfeedback wider: Besonders die Kunden-Case-Studies und der Praxis-Workshop gehörten zu den meistgenannten Highlights.
Was bleibt? Mut, Austausch und der eigene Weg
Besonders wertvoll waren für uns die vielen offenen Gespräche. Denn beim PeakSpot ging es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.
Das Feedback unserer Teilnehmer zeigt, dass genau das gelungen ist: Viele nehmen nicht nur neue Ideen und konkrete Impulse für ihre eigenen HubSpot- und KI-Projekte mit, sondern auch die Motivation, diese jetzt anzugehen. Und genau darum geht es uns beim PeakSpot: Inspiration, die über die Veranstaltung hinaus etwas in Bewegung bringt.
Unser Fazit nach zwei Tagen PeakSpot: KI ist längst Teil unserer Arbeitswelt und wird uns auch in Zukunft begleiten. Aber wir müssen uns von der Geschwindigkeit der Entwicklungen nicht verrückt machen lassen. Jedes Unternehmen hat andere Voraussetzungen, Ziele und Herausforderungen und darf deshalb sein eigenes Tempo finden. Wichtig ist, sich mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, Neues auszuprobieren, aus Fehlern zu lernen und dabei die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.
Genau dabei sehen wir auch unsere Rolle als digitale Bergführer: Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Ausgangssituation zu verstehen, die richtigen Potenziale in HubSpot und darüber hinaus zu erkennen und einen passenden Weg für die Weiterentwicklung von Daten, Prozessen und KI zu finden. Von der Strategie bis zur konkreten Umsetzung begleiten wir sie auf diesem Weg.
Du möchtest herausfinden, welche Potenziale in Deinem HubSpot-Setup stecken, wie Du KI sinnvoll in Deine Prozesse integrieren kannst oder welche nächsten Schritte für Dein Unternehmen sinnvoll sind? Dann lass uns gemeinsam einen Blick auf Deine Herausforderungen und Ideen werfen. Vereinbare ein unverbindliches Gespräch mit uns.
Danke an alle, die beim PeakSpot 2026 dabei waren, ihre Erfahrungen geteilt und diese zwei Tage mitgestaltet haben!